Herz Yin Yang

Salutogenese und Pathogenese aus eigener Erfahrung

HerzinfarktEs war 1998 an einem kalten Novembertag, als es mich kalt erwischte:

Auf dem letzten Teilstück von der Arbeit nach Hause, einem 1 km langen Fußweg, passierte es:

Plötzlich bekam ich keine Luft mehr, alle 15 Meter musste ich anhalten, konnte nicht weiterlaufen.

Es gab vorher viele Warnhinweise, die ich jedoch nicht wahrnehmen wollte oder konnte. Jetzt zeigte mir mein Körper auf drastische Weise: Infarkt, rien ne va plus.

Gott sei Dank traf mich dieser Schlag nicht in einem Entwicklungsland, nicht im erweiterten Europa oder auf dem Lande sondern: Mitten im Rhein-Main Gebiet. Dort gab und gibt es Fachärzte, Fachkliniken, Fachpersonal und das nötige Geld aus der Genesungskasse, die mir in dieser Notsituation das Leben retteten.
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Herzkatheter-Untersuchung, Einsetzen eines Stents, die patho-genetische Abteilung unseres Gesundheitssystems funktionierte und funktioniert wunderbar.

Ich wäre sonst nicht mehr unter den Lebenden. Danke dafür.

Im Anschluss durchlief ich gleich eine Anschluss-Heilbehandlung. Immer brav mit einem Plan in der Tasche arbeitete ich das tägliche Programm durch, Belehrungsvorträge und das wichtigste: Statine, Betablocker und ASS immer an meiner Seite.

Noch hatte ich wohl meine Lektion nicht gelernt, denn fast genau ein Jahr später ereilte mich ein zweiter Infarkt. Ich wähnte mich mit meinen medikamentösen Begleitern so sicher, dass ich nicht auf andere Zeichen meines Körpers und meiner Psyche achtete.

Auch diesen zweiten Warnschuss überlebte ich dank chirurgischem Eingriff und Einsatz eines zweiten Stents.

Statine, Betablocker und ASS in der Dosis ein wenig verändert wurde ich erneut ins Leben hinaus geschickt.

Wäre da nicht ein wunderbarer Zufall geschehen, so würde ich wohl heute nach 13 Jahren noch am Medikamententropf hängen.

Erste Nebenwirkungen oder Folgeerscheinungen verspürte ich schon im Magen, Magenspiegelung und Magentabletten waren die Folge.

Wahrscheinlich, sehr wahrscheinlich würde ich heute nach 13 Jahren Beta Blocker auch größere Nierenprobleme haben, hätte ich da nicht wunderbare Hinweise bekommen:

ARZTWECHESEL !!

Wissen Sie über die Gefühle?

Sie gehen zu einem Internisten, der nimmt sich zunächst runde 45 Minuten Zeit für Sie, denken: „Hey, das gibt’s doch nicht, der versteht mich!!!“,

Im nächsten Moment stellt eben dieser Arzt Sie auf die Waage und Sie hören die Worte:

15 Kilo weniger, dann macht es Sinn, weiter zu reden und Sie zu begleiten.“

Welch beschämendes Gefühl!

Wie ein geprügelter Hund ging ich aus der Praxis.

Ernüchtert, wütend.

Was bildet DER sich ein??

Und hier beginnt MEINE Geschichte der Salutogenese:

Nach 14tägiger Schmollphase begann ich:

Das Laufen.

Nach 14tägigem Laufen begann ich:

Das Umstellen der Ernährung.

Nach 14tägiger gesunder Ernährung begann ich:

Mich umfassend zu informieren.

Über orthomolekulare Medizin. Über Vitalstoffe. Über alternative Rehabilitationsmaßnahmen.

Nach 6 Wochen besuchte ich den Arzt mit den Worten:

„Hier bin ich, begleiten Sie mich bitte auf dem Weg zu MEINER Gesundung!“

Vorsichtig und behutsam reduzierte ich unter seiner Aufsicht meine Medikation und begann gleichzeitig eine Vitalstoff – Therapie sowie in der Anfangsphase eine Sauerstoff- Mehrschritt-Therapie.

Zusätzlich bearbeitete ich eigene psychische und berufliche Probleme, kurz:

Ich nahm mein Leben und meine Gesundung selbst und verantwortlich in die eigenen Hände.

Und suchte darüber hinaus nach höheren Antworten:

Spirituelle Lebenskunst wurde ein treuer Begleiter.

Heute fühle und bin ich mit 54 Jahren bei bester Gesundheit, meine letzte ernsthafte Erkrankung war die des Herzinfarktes vor 13 Jahren.

Einige „Nebenwirkungen“ des eingeschlagenen Weges:

Verbesserung der Sehschärfe um 1,25 Dioptrien, Stopp des Zahnfleischblutens und der Paradontose

Auf ärztliches Anraten und aus eigenem Interesse habe ich mich 2010 einer erneuten Herzkatheter – Untersuchung unterzogen, zur Kontrolle.

Alles ist bestens, meine Herzkranzgefäße sind geöffnet und gesund, ich durfte noch am selben Tag das Krankenhaus wieder verlassen!

Leider, wirklich leider mit dem Hinweis des Chirurgen:

Bitte nehmen Sie zur Sicherheit jetzt nach dem Eingriff, aber auch langfristig:

Statine, Betablocker und ASS.

OBWOHL ALLES IN BESTER ORDNUNG IST !!!!

Hier wünsche ich mir das Zusammenspiel von Pathogenese und Salutogenese:

Warum in aller Welt kann dieser Chirurg nicht anerkennen und wertschätzen, dass es für eine akute Erkrankung oft nur einen Weg der Heilung gibt, für die Genesung jedoch viele.

Und der beste Weg der ist, eine Krankheit erst gar nicht entstehen zu lassen.

70-80 % der Erkrankungen der westlichen Welt sind Zivilisationskrankheiten:

Was ist eigentlich los mit unserer Zivilisation?

Davon im nächsten Monat mehr: Zivilisationsgesundung

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